Einladung

zur 6. Ausstellung am Mittwoch, den 19. September 2018 ab 19 Uhr
IM RAUSCH DER TIEFE von Frank Kunert

Der Fotograf Frank Kunert hat lange in Frankfurt gelebt, so ist sein Interesse an Wasserhäuschen biografisch verankert. Mit feinem Sinn für Humor nennt er seine Arbeit auf der Frankfurter KunstSäule Im Rausch der Tiefe. Frank Kunerts Welt ist in drei Fotobüchern zu entdecken: Balkons ohne Türen, Autobahntunnel durch Wohnhäuser, überdimensionale Kochtöpfe als Schwimmbecken. Der Künstler baut seinen Ideen buchstäblich ein Haus, indem er sie in kleinen Modellkulissen inszeniert. Er gibt Gedanken- und Wortspielen dreidimensionale Gestalt und macht sie dadurch begreifbar. 

Sein liebevoll-ironischer Blick auf die Menschen und die akribische Darstellung jedes einzelnen Gegenstandes geben seinem Werk Witz und Leichtigkeit. Kunerts aufwendig gebaute, geklebte, bemalte und mit einer analogen Großformatkamera fotografierte Modelle sind Spiegelbilder unserer Ängste, Nöte und Träume. Mal tragisch, mal lustig zeigen sie die Absurditäten des Alltags. Die blaue KunstSäule leuchtet mit diesem Werk durch den Herbst und Winter.

Zur Ausstellung erscheint im Frankfurter MeterMorphosen Verlag das Memospiel Kleinanzeigen, das 36 Motive Kunerts mit dazu passenden Anzeigentexten verbindet.

 

Vernissage ab 19 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße
Einführung durch Kurator Florian Koch.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.
 
Am Brückenstraßen-Spielplatz
(Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße)
In Frankfurt-Sachsenhausen
 
24 Stunden täglich geöffnet bis Mitte März 2019.
 
 
Das Original-Motiv von IM RAUSCH DER TIEFE und weitere Fotos von Frank Kunert sind während der Laufzeit der Ausstellung beim Designer-Shop Affentor, Fahrgasse 23, in Frankfurt zu sehen und zu kaufen.
Seit Sommer 2018 gibt es eine Kooperation zwischen der Frankfurter KunstSäule und dem Designer-Label Affentor. An der KunstSäule wird großformatig plakatiert, in dem Taschenladen in der Fahrgasse gibt es kleine Formate des jeweiligen Künstlers zu kaufen.
 

 

zur 5. Ausstellung am Montag, den 28. Mai 2018 ab 19h Uhr
MAMA (NOT DADA) von Julia Andrews-Clifford

Die Fotomontage-Künstlerin Julia Andrews-Clifford aus London ist auf der Frankfurter KunstSäule zu Gast mit einer hintersinnigen raumgreifenden Collage.
Inspiriert von Werbung, Film und Feminismus beschäftigt sie sich in ihren Everyday Icons mit dem Zusammenprall ‚klassischer’ weiblicher Hausarbeit und ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Es sind die vergrabenen Biographiefetzen und die versteckten Dramen in Lebensgeschichten von Frauen, die sie stückweise ins Bild rückt. Mit Hilfe von Ausgerissenem und Ausgeschnittenem kreiert sie packende surrealistische Portraits und Landschaften und schafft es, die Spannungen zwischen Privatem und Politischem freizulegen. Angelehnt an Hannah Höch, Gründungsmitglied der Dadaistischen Bewegung von 1920 und Grande Dame der Fotomontage, ist die Anti-Werbung von Julia Andrews-Clifford Ausdruck der Hochachtung vor der „Unbekannten Frau“.

Diese Ausstellung ist Teil des Fotografiefestivals RAY PLUS.

 

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Vernissage ab 19 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße
Einführung durch Kurator Florian Koch.

Performance von Ross Clifford ab 20 Uhr

Die Ausstellung ist täglich 24 Stunden bis 20. August 2018 zu sehen.

 
Das Original-Motiv von MAMA (NOT DADA) und weitere Collagen von Julia Andrews-Clifford sind im Affentor, Fahrgasse 23, in Frankfurt zu sehen!
Seit Sommer 2018 gibt es eine Kooperation zwischen der Frankfurter KunstSäule und dem Designer-Label Affentor. An der KunstSäule wird
großformatig plakatiert, in dem Taschenladen in der Fahrgasse gibt es kleine Formate des jeweiligen Künstlers zu kaufen.

 

zur 4. Ausstellung am Montag, den 19. März 2018 ab 19h Uhr
URBAN LIGHTS von Diana Ninov

Im März 2018 nimmt die KunstSäule mit der Frankfurter Künstlerin Diana Ninov an der Biennale für Lichtkunst, der Luminale 2018 teil. Die Oberfläche der 3,60 m hohen Säule wird zu den Tages-, Nacht- und Verkehrszeiten auf die Umgebung reagieren und wechselnde neue Lichtereignisse reflektieren.

Je nach Blickwinkel, Entfernung und Wahrnehmungsfähigkeit erleben die Betrachter eine vielfältige situative Licht-Sinneserfahrung. Besucher dürfen näher treten und sich am Gesamtbild beteiligen, darauf schreiben, zeichnen, selbst Material aufkleben, Bilder posten und online verbreiten. Fotoblitze, Scheinwerfer vorbeifahrender Autos, Fahrradleuchten, Taschenlampen oder Lichtspots von benachbarten Wohnungen: Die Säule strahlt zurück und leitet weiter. Thema: Urbane Lichter und Stadtgestaltung.

URBAN LIGHTS wird von Diana Ninov über soziale Medien kommuniziert und das wachsende Bildereignis in Form einer Bildanimation archiviert und online verbreitet.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Vernissage ab 19 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße
Einführung durch Kurator Florian Koch.

Die Lichtinstallation ist täglich 24 Stunden bis 22. Mai 2018 zu sehen.

 

zur 3. Ausstellung am Sonntag, den 8. Oktober 2017 von 11-14 Uhr
freigestellt von Katja von Puttkamer
Katja von Puttkamer verschreibt sich in ihrem Werk dem urbanen Raum mit seinen verdichteten Baustrukturen und all seinen Facetten: kleine Läden, Häuserfassaden, Gebäudefluchten und Architekturdetails. Die Malerin, die auch an der Freien Kunstakademie Frankfurt unterrichtet, hat sich die Umgebung der KunstSäule zeichnerisch erschlossen und ihr Skizzenbuch gefüllt. Mit kräftigen Farben oder auch lasierendem Farbauftrag arbeitet sie seit vielen Jahren an ihren Transformationen des Alltags, die auch Unorte und Fragmente von Fassaden in anregende Kunst verwandeln. Ihre Intervention zielt ins Herz der Sachsenhäuser Nachkriegsarchitektur.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Vernissage ab 11 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße
Einführung durch Kurator Florian Koch

 

zur 2. Ausstellung am Freitag, den 25. August 2017 um 19 Uhr:
RUDIMENTAL von Nicolaj Dudek
Nicolaj Dudek ist ein einfallsreicher Grenzgänger, immer dabei, den Zeichnungsbegriff zu erweitern. Der HfG-Absolvent beschäftigt sich in seinem Werk seit vielen Jahren mit der Kehrseite der Werbewelt. Mit den Techniken der Übermalung und des Transferdrucks raubt er Reklamevorlagen die werbende Botschaft und führt sie in überraschende neue Zusammenhänge. Statt schöner Körper und makelloser Flächen finden sich auf seinen Zeichnungen etwa abstrakte Paare und entleerte Fragmente des Konsums. Über die Frankfurter KunstSäule spannt der Künstler ein kunstvolles Netz, in dem die von ihm verwandelte Werbewelt zappelt.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Vernissage ab 19 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße
Einführung durch Kurator Florian Koch

 

zur 1. Ausstellung am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 19 Uhr:
Drei Sechs Null von Daniel Hartlaub
Daniel Hartlaub, bekannt durch seine Schwarzen Zeichnungen, ist der erste Künstler, der die Litfaßsäule zur Kunstplattform mit dem Titel „Drei Sechs Null°“ umwandeln wird. Sein Rundbild ist virtuell mit bewegten Bildern von der Eröffnungsperformance von Kath Wit und Stella Schimmele und akustisch mit Elektroklängen von J Peter Schwalm erweitert worden.

Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Vernissage ab 19 Uhr an der Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße.
Einführung durch Kurator Florian Koch ein
Laudatio von Prof. Christian Janecke (HfG)
Performance von Kath Wit und Stella Schimmele
Elektroklänge von J Peter Schwalm