Aktuelle Ausstellung

MAMA (NOT DADA) von Julia Andrews-CliffordFoto: Axel Schneider

Die Fotomontage-Künstlerin Julia Andrews-Clifford aus London ist auf der
Frankfurter KunstSäule zu Gast mit einer hintersinnigen raumgreifenden Collage.
Inspiriert von Werbung, Film und Feminismus beschäftigt sie sich in ihren EverydayIcons mit dem Zusammenprall ‚klassischer’ weiblicher Hausarbeit und ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Es sind die vergrabenen Biographiefetzen und die versteckten Dramen in Lebensgeschichten von Frauen, die sie stückweise ins Bild rückt. Mit Hilfe von Ausgerissenem und Ausgeschnittenem kreiert sie packende surrealistische Portraits und Landschaften und schafft es, die Spannungen zwischen Privatem und Politischem freizulegen. Angelehnt an Hannah Höch, Gründungsmitglied der Dadaistischen Bewegung von 1920 und Grande Dame der Fotomontage, ist die Anti-Werbung von Julia Andrews-Clifford Ausdruck der Hochachtung vor der „Unbekannten Frau“.

Diese Ausstellung ist Teil des Fotografiefestivals RAY PLUS.

Verlängert: Die Ausstellung ist täglich 24 Stunden ab 28. Mai bis
17. September 2018 zu sehen.
Seit Sommer 2018 gibt es eine Kooperation zwischen der Frankfurter KunstSäule und dem Designer-Label Affentor. An der KunstSäule wird großformatig plakatiert, in dem Taschenladen in der Fahrgasse gibt es kleine Formate des jeweiligen Künstlers zu kaufen.
Das Original-Motiv von MAMA (NOT DADA) und weitere Collagen von Julia Andrews-Clifford sind im Affentor, Fahrgasse 23, in Frankfurt zu sehen!
 

Standort
Die Frankfurter KunstSäule steht am „Am Alten Friedhof“, Brückenstraßen-Spielplatz
(Brückenstraße/Gutkowstraße) im „Brückenviertel“ in Frankfurt-Sachsenhausen.